5. Mai 2017

Initiative HEIMATBODEN München

Das Münchner Rathaus steht seit Jahrzehnten unter enormen städtebaulichen Entwicklungsdruck. Dafür gibt es sicherlich eine Vielzahl an Gründen. Prosperierende Wirtschaft, hohe Attraktivität des Standortes in punkto Sicherheit und Lebensqualität. Ein weiteres Indiz ist sicherlich auch die starke Identifikationskraft unserer Stadt, der sich Neu-Münchner nur schwer entziehen können. Eine von OB Reiter eingeleitete städtebauliche Entwicklungsmaßnahme (SEM) wäre ein Freifahrtschein für Stadtplaner und Architekten. Ein Freifahrtschein dritter Klasse für ein in Dimension und Ausmaß bisher nie dagewesenes, zentralgesteuertes und seelenloses Stadtquartier ohne Charme und Charakter. Die SEM ist eine „Entmündigungs-Ohrfeige“ für Menschen, die über Generationen denken und handeln. Sie ist auch die politische Annexion des privaten Eigentums, zur Korrektur politischer Versäumnisse der vergangenen Jahrzehnte im Münchner Rathaus.

27 Kommentare

  • Franz Stettmeier, 6. Juni 2018

    Bezugnehmend auf die öffentliche Mitteilung " München hat die SEM für den Münchner Norden beerdigt " möchte ich folgende Meinung und Anregung abgeben: Wäre es jetzt dann nicht an der Zeit, auch als weitere Kooperationserklärung an die Stadtverwaltung, diese Homepage in der jetzigen Form abzuschalten ? Vielleicht besteht die Möglichkeit, eine abgeänderte Version unter dem Namen "www.stadtentwicklung-nord-nord-ost" weiterzuführen. Dort könnte unter Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung über ständige Entwicklungen und Fortschritte im Gebiet informiert werden. ( sofern datenschutzrechtlich zulässig ), dort könnten zwei Spendenkontos eingerichtet werden, eines für Naturschutzprojekte, das zweite für die Förderung / Unterstützung von erschwinglichem Wohnraum. Dort könnten weiterhin alle Menschen ihre Meinungen, Ideen und Erfahrungen in Kommentaren kundtun, mit der Möglichkeit, auch Foto -und Videodateien zu laden. Eine solche Plattform könnte aber auch direkt in die Homepage der Stadtverwaltung implementiert werden. Mit freundlichen Grüssen;

    • Kirstin, 8. Juni 2018

      Nur weil die SEM im Münchner Norden abgeblasen ist, heißt es nicht das die im Nord-Osten auch vom Tisch ist.

      • Franz Stettmeier, 23. Juni 2018

        ....... wenn aber die rechtlichen Voraussetzungen für eine SEM in Nord-Osten genausowenig vorliegen, wie im Norden, dann müsste das aber schon auch vom Tisch sein.

  • petra vordermayer, 4. April 2018

    Habe den Beitrag über Dagelfing/Feldmoching über die SEM Enteigung der Landwirte dort, im Fernsehen gesehen und bin entsetzt über das, was der OB und die zuständigen Städtplaner da vorhaben; immer nur größer und mehr, das kann nicht sein; unsere Natur muss erhalten bleiben und Landwirtschaft auch.

    • Franziska Mühlbauer, 6. April 2018

      Ich habe den Beitrag im BR gesehen und bin schockiert in welcher Haltung man sich zur eigenen Heimaterhaltung geäußert hat. Es scheint als hätte das Rathaus in München und die Heimatvorstellungen des Bayr. bzw. Deutschen Heimatministeriums genau gegenteilige politische Auffassungen. Hier wurde sogar von Enteignung des billigen Ackerlandes gesprochen und einer anschließenden Umwandlung in teueres Bauland! Das ist doch wie ein Spekulationsgeschäft! Und warum spielt auf einmal die Gesundheit der Bevölkerung, die Natur, die regionale landwirtschaftliche Anbindung keine Rolle mehr? Statt dessen droht man mit SEM-Enteignung, verteibt einheimische Kultur?

      • Franz Stettmeier, 17. April 2018

        Sehr geehrte Franziska Mühlbauer, etwas relativ günstig zu bauen, sei es Wohnraum oder auch Infrastruktur, das ist aufgrund aktueller Marktgegebenheiten gar nicht mehr möglich. ( Nullzins, Fiatmoney, das auf die Märkte drückt, Handwerkermangel ..... ) Es sei denn, man lässt andere Leute dafür bezahlen oder mitbezahlen. Die betroffenen Grundstücksbesitzer, allen voran Landwirte, die müssten das Ganze dann also schon als eine Art "soziale Zwangsabgabe", eine "soziale Zwangsspende" an weniger betuchte Mitmenschen betrachten. Aber jetzt einmal Ironie beiseite. Noch haben wir in Deutschland eine Demokratie mit umfangreichen Eigentumsrechten und grossflächige Zwangsenteignungen dürften gar nicht durchsetzbar sein, sofern eine gewisse Mitwirkungsbereitschaft, Mitentwicklungsbereitschaft aller Beteiligten vorhanden ist. Denn laut Gesetz verplichtet Eigentum schon grundsätzlich. Allerdings eben in vielen kleinen, wohldurchdachten Schritten und nicht so, wie von der Stadtverwaltung angedacht. Das dauert natürlich, aber es ist schliesslich die letzten 20 - 30 Jahre auch nix eilig gewesen. Das ist meine Meinung. Mit freundlichen Grüssen;

  • Judith Panther, 6. Januar 2018

    Wenn eine Zelle nur den Plan aber keine Grenzen für ihr Wachstum enthält, dann wird daraus irgendwann ein Tumor. Ob gut- oder bösartig entscheidet dann nur noch die Rücksichtslosigkeit, mit dem dieser Tumor andere Strukturen, die auf natürliche Weise gewachsen sind, so nachhaltig zerstört, daß er am Ende selbst dabei zugrunde geht. Gibt es die Obergrenze in Bayern nur für Flüchtlinge, oder vielleicht langsam auch mal für die steigende Zahl der "Am-Liebsten-Möglichst-Billig-In-München-Wohnen-Wollen“-Huber, die sich dann früher oder später über den steigenden Straßenverkehr und wachsende Feinstaubbelastung aufregen, der zwangsläufigen Folge davon, daß ihre Lebensmittel aus immer weiter entfernten Gegenden herangekarrt werden müssen, nachdem man ihre Häuser mitten in Weizenfelder geklatscht hat?

  • Aymerish, 6. Januar 2018

    Die Doku über SEM, die gestern im Fernsehen gestrahlt wurde, hat uns die ganze Familie traurig und nachdenklich gemacht. Wir wohnen in München Ost- Umland und wir sehen wie die Äcker immer mehr betoniert werden. Danke Initiative Heimatboden-München für ihre Mühe

  • Jürgen M. Backhaus, 6. Januar 2018

    Sehr geehrte betroffene Landwirte, bei aller Anteilnahme muss man allerdings auch feststellen, dass zwischen den verschiedenen Anbauarten erhebliche Unterschiede bestehen. Aus der Folge, dass die Monokulturen des Acker- sprich Getreideanbaus nicht von sich behaupten können, die Artenvielfalt sonderlich gefördert zu haben, ergibt sich nun das einfache Faktum, dass es kaum etwas, außer den beliebigen Monoflächen und ihren Betrieben (über ihre Familien spricht man ja nicht) zu schützen, zu bewahren gibt. Mein Rat, geben Sie der Tier- und Pflanzenwelt so rasch wie möglich Raum (Fläche) um heimisch zu werden in den nächsten 3 bis 4 Jahren ("Biotope"). Ihnen, wie auch den neuen Nachbarn könnte damit gedient sein. Bestehen Sie zu dem auf §35 Abs.3 Satz 1 des BauGB. Nur so können Sie das scheinbar Unabwendbare doch noch verhindern. Was sagt das ROG für ihre Standorte zu den beabsichtigten SEM der Stadt? (Stichwort "Grüngürtel")? Für die stadtnahe Gemüseproduktion scheint mir das Problem nicht so akut als quasi privilegierte Nutzung, wie für die originäre Bodenkultivierung (s.o.). Kann das bestätigt werden? Sind die Nutzungen im FNP entsprechend dokumentiert?

    • HEIMATBODEN München, 6. Januar 2018

      Sehr geehrter Herr Backhaus, vielen Dank für Ihren Beitrag. Wenn Sie in der Vegetationsperdiode durch das SEM-Gebiet München Nord fahren, werden Sie feststellen, dass die Agrarstruktur im Gegensatz zu anderen Gebieten eher noch sehr kleinstrukturiert ist. Außer Gertreide werden in der Fruchtfolge selbstverständlich auch andere Früchte und Gründüngungen angebaut. Der kontinuierliche Flächentausch zwischen Landwirten und Gartenbaubetrieben, um bodenschonend zu erzeugen und Pflanzenkrankheiten biologisch vorzubeugen, trägt zudem zur Vielfalt bei. Dass die Strukturen in früheren Zeiten noch wesentlich vielfältiger waren, steht außer Frage. Leider ist die Bestellung von Kleinstparzellen ökonomisch nicht mehr realisierbar. Die Artenvielfalt im SEM-Gebiet ist erfreulicher Weise recht hoch. Wo finden Sie z.B. noch Kiebitze? Der Bund Naturschutz hatte bereits dazu aufgerufen, seltene Arten zu fotografieren (https://www.facebook.com/heimatbodenmuenchen/photos/a.2257573954470145.1073741828.2247994052094802/2417274398500099/?type=3&theater) und erhielt viele Rückmeldungen. Die von Ihnen dargestellte stadtnahe Gemüseproduktion wollen wir erhalten. Die Gartenbaubetriebe erzeugen ca. 70 Prozent des Münchener Bedarfes. Wenn Sie den Flächennutzungsplan einsehen, werden Sie feststellen, dass im SEM-Gebiet Nord große Grünzüge und Frischluftschneisen liegen. Auch mehrere Landschaftsschutzgebiete finden Sie in der Flur. All das soll nun plötzlich geopfert werden, weil München als Schwarmstadt ein Zuzug prognostiziert wird, der anscheinend als gottgegeben und Naturgesetz hingenommen wird. Alternative Denkweisen vermisst man leider vollkommen.

    • Franz Stettmeier, 7. Januar 2018

      Sehr geehrter Jürgen M. Backhaus, ich selber bin Betreiber einer privaten Biotopfläche westlich des Feldmochinger Sees. Eine ehemalige berüchtigte Notwohnunterkunft aus den 2. Weltkrieg, offensichtlich ohne eine offizielle Baugenehmigung, 2400 qm, eingezäunt, ein ehemaliges Wohngrundstück mit amtlich erteilter Hausnummer, voll erschlossen, nachdem weiteres Wohnen von der Lokalbaukommission untersagt wurde, habe ich als Tierfreund das Grundstück entsprechend umgewidmet, ausgeschildert und auch an die Baubehörde / Untere Naturschutzbehörde gemeldet. Das schon viele Jahre vorher, bevor dort etwaige Bebauungspläne öffentlich wurden. Es ist mir schon klar, dass für ein erklärtes Biotop für alle Zeiten ein grundsätzliches Veränderungsverbot gelten dürfte. Ihre Denkansätze hinsichtlich "Biotope" sind sehr gut, haben natürlich letztendlich erhebliche Auswirkungen auf alle Beteiligten. Entsprechend halte ich mich öfter zu Kontrollzwecken in dem entsprechenden Gebiet auf, das hohe Wildtieraufkommen in der dortigen Gegend kann niemand übersehen, so ist z.B. in weiteren Bereichen der streng geschützte Maulwurf mit seinen Hügeln anzutreffen. Wie auf solchen Gebieten / Flächen überhaupt eine Bebauung möglich / zulässig sein soll, hat sich mir bis jetzt noch gar nicht erschlossen. Will man dort vorher z.B. die ganzen Maulwürfe mit der Hand einfangen und umsiedeln oder werden die dann einfach übern Haufen gebaggert ? Werden die Rehe, Füchse,Mardern und Eichkatzen vorher einfach erschossen oder will man denen sagen, sie sollen jetzt einfach irgendwo anders hingehen, weil gebaut wird ? Es wird in jedem Fall sehr viel Feingefühl notwendig werden bei etwaigen weiteren Planungen. Wünschenswert wären letzten Endes Lösungen, mit der alle Beteiligten profitieren könnten, die betroffenden Grundstücksbesitzer, die Stadtplaner, die Natur mit der Tier-und Pflanzenvielfalt. Es gibt da sicher heutzutage schon viele moderne Methoden hier und da in diesen Bereichen, z.B der Bau von fortschrittlichen, platzsparenden Gewächshäusern, um auch im Winter Gemüse produzieren zu können. Dafür bleibt daneben noch Platz für ein naturnahes Wohngebäude. Ich meine, dass das eine das andere nicht immer ausschliessen müsste, sondern ein gutverträgliches Nebeneinander möglich wäre, nämlich dann, wenn einer den Bereich des anderen restriktiv repektiert und unberührt lässt. --- Es ist schon richtig, dass oftmals seitens der Landwirte nicht mehr das naturnahe Verhalten zu beobachten ist, wie es eigentlich geboten wäre. Ich selber bin auf einem niederbayerischen Bauerhof aufgewachsen und das stehenlassen von ein -bis zwei Meter Rand für Wildtiere und Pflanzen neben den Wiesen und Feldern war eigenlich selbstverständlich. Allerdings lässt sich meinen Beobachtungen zufolge hier den Landwirten nichts anlasten, zum einen müssen sie auch wirtschaftlich denken und zu anderen verhalten sie sich zumindestens im Feldmochinger Gebiet schon vorbildlich. So wurde z. B. dieses Jahr ein missentwickeltes Sonnenblumenfeld stehengelassen, an dem sich nun übern Winter zahlreiche Vogelscharen bedienen können. Mit freundlichen Grüssen;

  • Hans O., 10. Dezember 2017

    15000 Wohnungen geplant in München Nord-Ost, aber auch 10000 Arbeitsplätze: Wo bleibt der Wohnungsbau, der den AKTUELLEN Bedarf deckt?

    • Franz Stettmeier, 10. Dezember 2017

      Sehr geehrter Hans O., was haben wir doch für ein Glück, dass in Syrien, Irak und Afghanistan riesige Flächen zur Bebauung freistehen. Da können Investoren und Bauwütige aus ganz Europa jetzt richtig zulangen. Mit freundlichen Grüssen;

    • Aymerish, 6. Januar 2018

      Kann mir jemand erklären, warum München und Umland von München so viel Bedarf an Wohnungsbau haben und warum es keine Perspektive in den neuen Bundesländern gibt? Weil die echte Münchner so klug, intelligent, freundlich sind und dort nicht ? Herr Stettmeier, so weit weg (nach Syrien,...) braucht man nicht gehen. Unsere kluge Politiker sollen in den neuen Bundesländern regieren 😅 um eine neue München-Stadt da oben gründen- München ist so schön wie sie Jetzt ist 😍 Ich finde schade, dass der OB München betonieren will.

  • Lydia, 3. Dezember 2017

    Unser Oberbürgermeister ist für Zwangsenteignung, will riesige Trabantenstädte und somit den weiteren Zuzug nach München fördern. Aber unser Boden ist endlich - nicht nur in und um München. Wenn alles zugebaut ist, ist der Boden für immer verloren. Von daher ist eine durchdachte Wohnungsplanung nötig, die dünn besiedelte Gebiete mit berücksichtigt. Man darf doch in und um München nicht einfach alles zubauen, was man zubauen kann! Wenn das so weitergehen soll? - ich möchte es mir lieber nicht vorstellen. Es muss Grenzen geben.

    • Franz Stettmeier, 4. Dezember 2017

      Sehr geehrte Lydia, es erscheint eben einfacher nach ein paar Wiesen und Feldern von wenigen, verbliebenen Landwirten zu schielen und weiteren Flächenfrass anzustreben, anstatt eine vernünftige Baupolitik zu betreiben, wie z.B. der Bau von Hochhäusern auf schon bestehenden innerstädtischen Grundstücken. Mit freundlichen Grüssen;

    • Thomas k., 26. Dezember 2017

      Das größte Problem ist doch der OB.Mit Herrn Reiter hat München doch den unfähigsten OB,den eine Stadt haben kann.Nicht nur wegen,der Bebauung,sondern er gibt doch in allen Themen nur Müll von sich.Ich hoffe nur,das er mit seine SEM nicht durchkommt.Aber da bekommt er natürlich Druck von Investoren,welche in Mietobjekte investieren wollen,da Geld billig ist und der Mieter die unschverschämt teueren Miten ja bezahlt.Da aber kein Baugrund da ist,nimmt man es einfach von den Bauern zum billigsttarif.Ich hoffe,das die da alle nicht durchkommen mit den Banditenmethoden.

      • Franz Stettmeier, 31. Dezember 2017

        Sehr geehrter Hr. Thomas K., Sie schreiben u.a., ".......... da aber kein Baugrund da ist ......... ." Dazu habe ich heute einen passenden Artikel gefunden, dessen Überschrift ich nachfolgend zitieren möchte. " Experten alarmiert ", "München ist auf dem besten Weg in eine Hotelblase ". " Schon jetzt gibt es in München mehr Hotels als in Manhattan. Trotzdem wächst die Zahl weiter. Bis 2020 kommen wohl fast 5000 Zimmer hinzu, mehr als in jeder anderen deutschen Stadt. Branchenkenner sind besorgt. " Quelle: www.welt.de; Mit freundlichen Grüssen;

  • Maria Triva, 31. Oktober 2017

    1. Dann sollte man statt die vielen unnnötigen Hotels, die gebaut werden, Wohnraum schaffen! 2. Warum wurde dem FC-Bayern ein Kasernengrundstück verkauft, statt auf diesem Wohnungen zu bauen? 3. Wann kommt endlich ein Zuzugsstopp für München? München platzt aus allen Nähten, diese Stadt ist nicht unendlich ausbaubar! 4. Wir brauchen unsere Landwirtschaft! Sollen wir alles bei Aldi kaufen, oder wie? Dann gute Nacht. 5. Finde ich es unglaublich, dass wir hier auch noch diskutieren müssen, dass wir Landwirte brauchen. Wir brauchen sie. PUNKT.

    • Doris, 16. November 2017

      Hinzu kommt das ein Teil - wieder einmal - Gewerbefläche werden soll- Wohnraum schaffen...aha..scheint ja nicht viel dran zu sein an diesem vordergründigen Argument Gewerbegebiete die dann so leblos und gesichtslos sind wie z.B. Zamilapark und viele andere Beispiele und wo Gewerbeflächen dann zum Großteil wieder nur leer stehen. Bayern- vor allem das schöne - noch grüne Münchner Umland..stehen für Sicherheit und Lebensqualität- wo soll denn die Lebensqualität noch her kommen wenn das grüne Umland mit leblosen Trabantenstädten zugepflastert wird- OHNE die dringend nötige Infrastruktur dafür zu schaffen...Lebensmittel aus der Region- aha.woher wenn Gartenbaubetriebe und Bauern zwangsenteignet werden... Es ist genug es reicht - SO NICHT!! Keine Kommunikation- statt dessen SEM- das ist soo ein Armutszeugnis der Verantwortlichen- die auch atmen, essen und leben müssen...Geld allein bringt auch EUCH nichts!

  • UmstritteneBauvorhabeninMuenchen, 20. Oktober 2017

    Hallo zusammen, ich drücke euch fest die Daumen, dass aus der SEM eine SoBoN wird. Für alle diejenigen, die sich für den größere Zusammenhang interessieren (wo kommt SEM, SoBoN, smart city, smart grid, smart meter, usw her), empfehle ich einen Besuch bei unserem Blog. Wir haben angefangen mit dem Thema "Bebauungspläne, Umwandlung von Land in Nutzungsfläche, Kompostieranlagen in München" und sind dann drauf gekommen, was die größeren Zusammenhänge sind, in denen alle diese Themen stehen, https://umstrittenebauvorhabenmuenchen.blogspot.de/

    • Franz Stettmeier, 21. Oktober 2017

      Wobei es nicht schwer ist, grössere Zusammenhänge zu erkennen. Während Länder wie Syrien, Irak, Afghanistan u.a. aufgrund von kriegerischen Handlungen komplett in Schutt und Asche liegen und andere Länder aufgrund von klimatischen Veränderungen zunehmend unbewohnbar werden, soll hingegen auch unser kleines Deutschland als Ausgleich herhalten und komplett zubetoniert werden, wenns denn sein muss. Einfach mal einen Blick auf die Weltkarte werfen und sich die Grössenverhältnise der Länder anschauen ( z.B. Europa / Naher Osten ). So sehe ich das, wenn ich ein klein wenig über den Tellerrand hinausblicke. Mit freundlichen Grüssen Franz Stettmeier München

  • Franz Stettmeier, 26. Juni 2017

    Dass die Stadt grundsätzlich überall grosses Interesse hat, selber potentielles Bauland aufzukaufen, ist schon verständlich. Alleine die riesigen Beträge an Papiergeld, die die städtischen Wohnungsgesellschaften mit ihren mehreren tausenden Wohnungen jeden Monat an Mieten einnehmen, lassen sich nur erahnen. Wer möchte schon auf dem Geld sitzenbleiben ? ------- Es sollten alle Grundstücksbesitzer Ruhe bewahren. Niemand muss seine Grundstücke an die Stadt verkaufen, wenn er das nicht freiwillig möchte. Die Stadtverwaltung möchte gerne ihre Planungen durchführen, sie anschliessend den Grundstücksbesitzern präsentieren und dann beratschlagen, inwieweit die Besitzer die Massnahmen selber durchführen können und wollen, ohne ihre eigene Existenz zu gefährden und ohne den Umweltschutz ausser Acht zu lassen. -------- Ich selber bin Besitzer eines eingezäunten Grundstückes unnahe des Feldmochinger Sees. Wohnhaft bin ich in der Stadtmitte.

    • HEIMATBODEN, 26. Juni 2017

      Sehr geehrter Herr Stettmeier, unsere Erfahrungen zeigen leider das Gegenteil. In Daglfing/Johanneskirchen laufen die Untersuchungen seit 2011. Fragen Sie einen Grundeigentümer, ob jemals mit ihm gesprochen wurde... Auch die Maßnahme in Freiburg zeigt sich von einer ganz anderen Seite. Ihre Darstellung steht leider im Widerspruch zur Einleitung einer Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme (SEM). Wenn im Konsens mit den Bürgern und Eigentümern geplant wird, ist das Damoklesschwert einer SEM, die nach Angabe des Planungsreferates 30 Jahre lang laufen würde, völlig überflüssig. Können Sie sich vorstellen, dass nach einem solchen irrsinnigen Aufwand Rücksicht auf Einzelschicksale genommen wird? Kaum vorstellbar. Und allein rechtlich völlig unhaltbar, da bei dem von Ihnen geschilderten Szenario eine SEM gar nicht eingeleitet werden darf.

    • Conny, 3. Oktober 2017

      wen versorgen sie denn mit Ihrem Landgrundstück? Sich und evtl die Familie. Sie reden isich schon ein bischen einfach daher

  • Hans Eiberle, 12. Juni 2017

    Auch weil Söder Wohnungen an einen Investor statt an die Stadt München verkauft hat, muss die Kommune für Wohnraum sorgen. Flüchtlinge kann man aussperren, deutsche Zuzügler nicht.

  • Verena Korb, 22. Mai 2017

    Bin auch absolut gegen die SEM u verstehe die Zuständigen der Stadt München nicht, warum die nicht erst mal den eigenen Leerstand ihrer Immobilien hernimmt u auch für Büros Umnutzungsgenehmigungen leichter macht.... Leider bringen leerstehende Bürohäuser immer noch Geld ein... Das muss sich ändern

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