4. Mai 2017

Wussten Sie schon?

Die Erzeugergemeinschaft Großmarkt München e.V. verkauft täglich ca. 100 verschiedene Kräuter- und Gemüsearten in der eigens für Erzeuger gebauten Gärtnerhalle. Die Erzeugergemeinschaft ist ein Zusammenschluss von 23 Gemüsebaubetrieben aus München. Zu Ihren Kunden zählen alle Münchner Wochenmärkte, Bauernmärkte sowie der Viktualienmarkt und der Lebensmitteleinzelhandel. Außerdem werden Supermärkte und die Gastronomie mit dem Frischgemüse der Erzeugergemeinschaft beliefert. Durch eine SEM wären 11 Betriebe mit einer Anbaufläche von 170 ha Freiland und 10 ha Gewächshausfläche und damit ca. 220 Arbeitsplätze betroffen. Weiterhin wären die Betriebe in ihrer Weiterentwicklung, Planungssicherheit und der Betriebsnachfolge sowie bei Investitionen stark eingeschränkt und somit nicht mehr wettbewerbsfähig. Von einem Versorgungsdefizit an regionalem Gemüse aus München ganz zu schweigen.

2 Kommentare

  • Franz Stettmeier, 26. Juni 2017

    Als Grundstücksbesitzer im betroffenen Gebiet halte ich mich selber oftmals im Umfeld des Feldmochinger Sees auf. Ohne nähere Einblicke in die Besitzverhältnisse der dortigen landwirtschaftlichen Grossflächen zu haben, beobachte ich immer wieder, wie ein angrenzender Familienbetrieb frühmorgens mit seinen Leuten auf die Felder fährt, um dort zu arbeiten. Ich muss einfach nur sagen: Schön, dass es sowas noch gibt.

    • Conny, 3. Oktober 2017

      Nicht einfach schön das es sowas nocht gibt in direkter Stadtnähe, sondern wertvoll, unverzichtbar, sinnvoll. Nicht das es den Landwirten irgendwann so geht wie vielen Schäfern. Das Fleisch will kaum einer bezahlen, also lebt der Schäfer indirekt auch auf unsere Kosten, halt als Landschaftspfleger. Verständlich. Schaf aus Neuseeland ist billiger. Vielleicht sieht man bald Landwirte hier nur noch zu demonstrationszwecken auf dem Acker, so zur Schaustellung, wies mal war. Oder in einer Art Museum. Das meißte was man bei uns so ist, kommt ohnehin schon von sonst wo her. Geiz ist geil, lieber 3 mal im Jahr in Urlaub, viel Klamotten im Schrank und sonstigen Schnickschnack. Es können in Zukunft nicht alle in Bayern loben und essen und das was man braucht karren wir unsinnig durch die Gegend. Ich werd die Iniiaive unterstützen und wünsch viel Erfol, für uns alle.

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